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«Mit Orange Cash können wir unser Portfolio noch weiter ausbauen»

Die App Orange Cash hat seit ihrem Start Ende 2015 große Erfolge erzielt. Bis Ende 2016 haben bereits mehr als 400.000 User in mehr als 100.000 verschiedenen Geschäften über eine Million Transaktionen im Gesamtwert von mehr als 60 Millionen Euro getätigt. Ein Gespräch mit Nicolas Levi, Leiter Mobile Financial Services bei Orange Frankreich.

Welche Strategie verfolgt Orange in Frankreich mit der App Orange Cash?
Orange möchte sich in den nächsten Jahren vom Telekommunikationsunternehmen zu einem Anbieter von integrierten Diensten und mobilen Services entwickeln – und Frankreich ist in dieser Hinsicht besonders wichtig, weil es dort eine hohe Akzeptanz für mobile Bezahllösungen gibt.

Wie beurteilen Sie den Start von Orange Cash?
Die ersten 15 Monate von Orange Cash waren sehr vielversprechend. Die App wurde nicht nur von den Anwendern gut angenommen, wir haben bereits viele Tausend Händler in unserem Netzwerk. Das liegt nicht zuletzt auch an Wirecard.

Woran messen Sie diesen Erfolg?
Wir sehen das zum einen an den stetig wachsenden Zahlen der App-Nutzer, aber auch daran, dass von Monat zu Monat immer mehr Händler am Orange-Cash-Programm teilnehmen.

Sie nutzen Orange Cash auch in Ihren eigenen Läden?
Selbstverständlich. Unsere Mitarbeiter vor Ort sind unsere wichtigsten Promoter. So konnten Orange-Kunden von besonderen Rabatten profitieren, wenn sie die App installiert und damit noch im Geschäft bezahlt haben. Das Ergebnis war, dass wir unsere Verkaufszahlen mit dieser Kampagne spürbar steigern konnten.

 

«Wir haben bereits viele Tausend Händler in unserem Netzwerk. Das liegt nicht zuletzt auch an Wirecard.»

Und wie sieht es bei anderen Unternehmen aus?
Die Partnerschaft mit großen französischen und internationalen Einzelhändlern ist ein weiterer Faktor, warum Orange Cash mittlerweile eine der am häufigsten genutzten mobilen Payment-Lösungen in Europa ist. Die App-Nutzer können in vielen Tausend Geschäften in ganz Frankreich einfach und unkompliziert mit ihrem Smartphone bezahlen. Die Händler erhalten dadurch Informationen, um dem jeweiligen Kunden passende Angebote zu machen.

Orange Cash ist also mehr als nur eine Bezahl-App?
Absolut. Unser Ziel ist es, mit unseren Partnern, Kunden und Nutzern ein intelligentes Ökosystem für mobiles Bezahlen zu schaffen. Über das Smartphone als Plattform wissen wir beispielsweise, wo sich der Nutzer aufhält. Wir erfahren über die App, wo er heute schon eingekauft und wie viel er ausgegeben hat – und wenn uns der Nutzer die Erlaubnis erteilt, können wir diese Informationen für die Händler aufbereiten und zur Verfügung stellen. Daraus lassen sich ganz neue Kampagnen entwickeln. Nehmen Sie zum Beispiel eine Bäckerei, die abends noch ein paar Croissants übrig hat. Über Orange Cash kann sie dann einfach eine Nachricht mit einem speziellen Angebot an alle User schicken, die gerade in der Nähe sind. Einige davon haben bestimmt Appetit auf ein gutes Croissant.

 

Sie erwähnten, dass Sie das Einverständnis der Nutzer abfragen, bevor Sie Daten weitergeben.
Die Daten unserer Nutzer sind ein sensibles und wertvolles Gut, mit dem wir sehr sorgsam umgehen. Jeder Nutzer muss ausdrücklich zustimmen, dass wir seine Daten sammeln und weitergeben dürfen. Interessant ist, dass praktisch alle, die Orange Cash nutzen, auch damit einverstanden sind – sie erkennen also, welche Vorteile sie davon haben.

Die Entwicklung von Orange Cash geht weiter?
Mit Orange Cash können wir unser Portfolio noch weiter ausbauen. Deswegen arbeiten wir auch langfristig mit unseren Partnern zusammen – mit den Einzelhändlern, aber auch mit Wirecard als Partner für die technische Plattform, die Zahlungsabwicklung und die integrierten Mehrwertleistungen. Orange Cash ist ein fester Teil unserer Strategie und unseres Unternehmens.