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CONNECTEDPOS

Während Internethändler seit Jahren digitale Kundendaten nutzen, um Onlineshopper gezielt anzusprechen und sie zu neuen Käufen zu animieren, schöpft der stationäre Einzelhandel das Potenzial dieser Daten noch nicht annähernd aus.

Viele Einzelhändler analysieren vorhandene Kundendaten nicht gewinnbringend und können sie nicht nutzen, um die profitabelsten Kunden zu ermitteln und mit ihnen in Kontakt zu treten. Nur wenige haben bereits einen Zugang zu allen relevanten Daten, um Kunden zufriedenstellend bedienen zu können. Und für die meisten ist es noch nicht selbstverständlich, auf die Kaufhistorie zurückzugreifen, um mit dem Kunden auf persönliche Weise interagieren zu können. Zudem versäumen es fast zwei Drittel der Einzelhändler, personalisierte Nachrichten und Empfehlungen über alle Kanäle an Kunden zu verschicken.

Drei Milliarden in Smartphone-Apps eingebundene Kundenkarten bis zum Jahr 2020

Mobile Kundendaten
Juniper Research geht in einer aktuellen Studie zu mobilen und Online-Kundenbindungsprogrammen davon aus, dass die Verbreitung von mobilen oder in Smartphone-Apps eingebundenen Kundenkarten von 1,4 Milliarden im Jahr 2015 auf drei Milliarden bis zum Jahr 2020 steigen wird (Stand: 2016). Wenn sich der stationäre Handel im Wettbewerb mit den Onlineshops behaupten will, so muss auch er Käuferdaten gezielt dazu einsetzen, um Kunden maßgeschneiderte Produkte, Services und Mehrwertleistungen anzubieten. In Zeiten eines Warenüberangebots erreichen Händler Konsumenten sehr viel einfacher mit einer personalisierten Ansprache in Form von Produktempfehlungen, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Der Einzelhandel ist diesbezüglich durch den persönlichen Kundenkontakt im Vorteil.

E-Commerce-Services für den stationären Handel
Mit der von Wirecard entwickelten Plattform ConnectedPOS lassen sich am stationären Point of Sale alle verwertbaren Daten aus Kassensystemen, Transaktionen, Kundenbindungsprogrammen, Beacon-Plattformen oder Social-Media-Anwendungen sammeln, auf unterschiedlichste Weise auswerten und damit echte Mehrwerte schaffen. Möglich macht dies der POS Connector, eine Hardware-Box, die zwischen Kasse und Belegdrucker geschaltet wird. Dank einer Vielzahl von Schnittstellen lassen sich auch ältere Kassensysteme aufrüsten, ohne dass ein Austausch vorhandener POS-Komponenten notwendig ist. Ausgestattet mit LAN-, WiFi-, LTE-, USB- und BLE-Zugängen integriert der POS Connector als Kommunikations-Hub Datenquellen, Hardware und (Dritt-)Anwendungen in das POS-System.

Mit ConnectedPOS stehen dem stationären Handel Analysetools und Mehrwertservices zur Verfügung, von denen bisher vorrangig E-Commerce-Unternehmen profitierten.

Mit ConnectedPOS stehen dem stationären Handel Analysetools und Mehrwertservices zur Verfügung, von denen bisher vorrangig E-Commerce-Unternehmen profitierten. Der Händler hat in Echtzeit Zugriff auf Umsatz-, Standort-, Waren- und Kundendaten und kann so Rückschlüsse auf die Performance einzelner Produkte, Produktgruppen oder das Konsumentenverhalten ziehen. Zum Beispiel kann er auswerten, welche Produkte häufig zusammen gekauft werden. Kauft ein Kunde gerade einen dieser Artikel, wird etwa ein QR-Code oder ein Coupon für ein korrelierendes Produkt auf die Quittung gedruckt. Oder der Händler unterbreitet dem Kunden anhand dessen Kaufhistorie maßgeschneiderte Angebote und schafft dadurch Anreize für einen nächsten Besuch. Dabei unterstützt ihn ConnectedPOS mit fundierten Handlungsempfehlungen.

Value Added Services steigern Umsatz
Außerdem lassen sich umsatzsteigernde Value Added Services wie Mobile Wallets, Kundenbindungsprogramme – zum Beispiel mithilfe der flexiblen und leicht zu bedienenden Card-Linked-Offers-Plattform von Wirecard – oder Apps von Drittanbietern nahtlos einbinden.

Ein Beispiel ist 10stamps by Wirecard. eine Stempelkarte für Smartphone oder Tablet: Mit 10stamps by Wirecard können Händler über ein Internetportal ihre individuelle, digitale Stempelkarte konfigurieren und diese anschließend an ihre Kunden verteilen. Um von der virtuellen Karte zu profitieren, benötigen diese dann nur noch die dazugehörige App. Konsumenten können mehrere Stempelkarten (auch unterschiedlicher Unternehmen) in ihrer App speichern. Einzelhändler können dadurch das Einkaufserlebnis vor Ort persönlicher und intensiver gestalten. Durch personalisierte Kommunikation mit dem Kunden über alle Kanäle lässt sich die Bindung stärken, sodass dieser sich als Individuum wahrgenommen fühlt und gern zurückkehrt.